US-Bank Wells Fargo bedient Kunden mit SOA-Diensten

11.05.2006
Um den Service für Privatkunden zu verbessern, hat die US-amerikanische Bank Wells Fargo ihr SOA-System um eine Datenmanagement-Lösung ergänzt.

Service-orientierte Architekturen sind für den Finanzdienstleister aus San Francisco nichts Neues, berichtet Tom Mitchell, Systems Architect in der Abteilung Private Client Services. Bereits Anfang der 90er Jahre ging die Bank erste Schritte in Richtung Serviceorientierung. Daraus entstand eine Schicht aus Software-Services rund um den Application Server Weblogic von Bea Systems. Wells Fargo nutzt die Module, um Finanzdaten von Kunden aus unterschiedlichen Datenquellen anzuzeigen. Von SOA war seinerzeit noch nicht die Rede.

Eine Echtzeitdarstellung mehrerer Konten eines Kunden erlaubte das System bislang nicht, so Mitchell. Genau das aber wollte die Bank besonders wohlhabenden Kunden anbieten. Gemeinsam mit dem US-Softwareanbieter Tangosol entwickelte Wells Fargo ein Datenmanagement-System, das Anfragen und Antworten aus verschiedenen Systemen parallel bearbeiten kann. Die Grundlage dafür bildete Tangosols Caching-Software "Coherence". Die Antwortzeiten hätten sich damit erheblich verbessert, erläutert der IT-Experte. Im Vergleich zu einem umfassenden Integrations-Framework sei der Aufwand deutlich geringer ausgefallen.

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