Update: Software AG wächst mit neuen Produkten

24.04.2007
Ein starkes Lizenzgeschäft mit Produkten im SOA-Umfeld verhilft dem Darmstädter Hersteller zu einem Umsatzwachstum um zehn Prozent im ersten Quartal.

Das zweitgrößte deutsche Softwarehaus hat die Erwartungen der Finanzwelt für das erste Quartal 2007 erfüllt. Gegenüber dem Vorjahresquartal steigerte das Unternehmen den Konzernumsatz um zehn Prozent auf 124,7 Millionen Euro. Dazu trug vor allem das Lizenzgeschäft mit einem Wachstum von 40 Prozent (währungsbereinigt 51 Prozent) bei. Dabei gelang es dem Management auch, die Profitabilität zu erhöhen: Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 16 Prozent auf 25 Millionen Euro, der Gewinn nach Steuern um 24 Prozent auf 17,8 Millionen Euro.

Vorstandschef Karl-Heinz Streibich verwies vor allem auf die gute Entwicklung im Geschäftsbereich Crossvision, in dem der Hersteller seine Produkte für Service-orientierte Architekturen (SOA) und Geschäftsprozess-Management bündelt. Mit einer Steigerung von 33 Prozent habe die Sparte den bisher größten Umsatzzuwachs erwirtschaftet, die Lizenzumsätze hätten sich verdoppelt. Streibich: "Unsere Erfolgsstory im neuen Geschäftsbereich Crossvision spiegelt unsere starke Position im Markt für Service-orientierte Architekturen wider und ist ein deutlicher Schritt in Richtung SOA-Marktführerschaft."

Zum gesamten Umsatz trägt die Crossvision-Sparte inzwischen 29 Prozent bei. Die übrigen 71 Prozent entfallen auf ältere Produkte im Geschäftsbereich Enterprise Transaction Systems (ETS). Hier stiegen die Einnahmen im Jahresvergleich nur moderat von 86,5 Millionen auf 88,3 Millionen Euro. Nach der geplanten Übernahme des US-Konkurrenten Webmethods wird sich die Umsatzstruktur weiter zugunsten der SOA- und BPM-Produkte verändern.

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