Kleine Helfer

Unterschiede in Dateien und Ordnern finden

21.11.2012 | von Jürgen Donauer
Mit der Open-Source-Software KDiff3 lassen sich bis zu drei Dateien oder Ordner auf Unterschiede untersuchen. Das kann oft nützlich für Systemadministratoren und Entwickler sein, die unter Windows, Mac OS X oder Linux Fehler analysieren müssen.
Unterschiede in Dateien und Ordnern finden mit KDiff3.
Unterschiede in Dateien und Ordnern finden mit KDiff3.
Foto: Jürgen Donauer

Um die festgestellten Unterschiede zwischen zwei oder drei Ordnern oder Dateien klar darzustellen, markiert das Tool die entsprechenden Bereiche farbig. Darüber hinaus kann der Nutzer auch Filter für den Dateityp hinterlegen. Das ist vor allem beim Vergleichen von Ordnern sinnvoll.

Weiteres sinnvolles Feature ist die Möglichkeit, Groß- und Kleinschreibung zu ignorieren. Darüber hinaus ist KDiff3 in der Lage, Dateien aus verschiedenen Ordnern zusammenzuführen. Hier kann der Anwender einen Software-Automatismus anwenden oder selbst Hand anlegen.

Für Windows und Mac OS X gibt es eigene Binärdateien. Unter Linux besteht die Möglichkeit, das Tool selbst zu kompilieren, optional findet es sich in den entsprechenden Software-Warenhäusern. Für Windows kann der Benutzer während der Installation auswählen, ob sich KDiff3 in den Explorer integrieren soll. Falls ja, lassen sich Dateien durch einfaches Klicken mit der rechten Maustaste unter "Senden an" an KDiff3 schicken.

Ist man die Software noch nicht gewöhnt, kann sie zunächst etwas verwirrend wirken. Das Auswählen der Dateien oder Ordner ist zwar noch logisch und übersichtlich, das Auge muss sich aber erst einmal an die Ansicht sowie die Bedeutung und Verwendung der verschiedenen Farbcodierungen gewöhnen. Hat der Benutzer jedoch ein paar Minuten mit dem Programm gespielt, wird ihm schnell klar, was es bewirkt.

CW-Fazit: Mit seiner grafischen Oberfläche und weiteren Funktionen zur Bearbeitung von Dateien ist KDiff3 eine echte Bereicherung bei der Fehlersuche. (ph)

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