Ubuntu für UMPCs: Gutsy Gibbon soll auf Handhelds laufen

07.05.2007
Auch wenn es hunderte Anläufe nicht schaffen, wir probieren es nochmal. Das Debian-Derivat Ubuntu will in die Hosentasche - installiert auf einem Stück extremer UMPC-Hardware. Wie die Portierung verlaufen soll, will die Ubuntu-Gemeinde in der kommenden Woche festlegen. Fest steht, dass die internationale Community mit ihrem Versuch, Linux zu mobilisieren, alles andere als alleine ist.

Während Microsoft händeringend nach guten Argumenten für die Migration auf Vista sucht, wächst die Gemeinde, die auf ihrem Desktop alternative Betriebssysteme einsetzt. Insbesondere der Debian-Zweig "Ubuntu" feiert dank einfacher Installierbarkeit, Unmengen von freien Softwarebeigaben und einem kinderleichten Update-Konzept nachhaltige Erfolge bei PC-Nutzern. Die Popularität des mit GNOME, KDE (kubuntu) oder xfce (xubuntu) laufenden Linux-Derivats soll sich nach dem Willen der Community nun auch auf mobilen Endgeräten verbreiten: im Rahmen ihres kommenden Entwicklertreffens wollen die Ubuntu-Freaks in der nächsten Woche darüber philosophieren, wie man ihr Betriebssystem auch auf Tablet-PCs bzw. UMPCs zum Laufen bekommt. Tatkräftig unterstützt werden die Entwickler vom Chipriesen Intel, der ankündigte, im UMPC-Markt Fuß fassen zu wollen.

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