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Power-Client

Twitter vereinheitlicht die Tweetdeck-Bedienung

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Tweetdeck, der von Twitter übernommene Power-Client für Nutzer des 140-Zeichen-Dienstes, kommt nun auf allen Plattformen mit einheitlicher Bedienung daher.
Das neue Actions-Menü stellt direkt am Tweet etliche Zusatzfunktionen bereit.
Das neue Actions-Menü stellt direkt am Tweet etliche Zusatzfunktionen bereit.

Twitter hat die Tweetdeck-Navigation für das Webinterface, die Chrome-App und die Standalone-Apps für Windows und Mac OS X (ohnehin eigentlich nur HTML5-Browser ohne Bedienelemente-Chrome) vereinheitlicht und vereinfacht.

Falls mehr Spalten benutzt werden als auf den Bildschirm passen, lassen sich diese nun über einen horizontalen Scrollbalken ansteuern. Das funktioniert ebenfalls mit den Pfeilen am oben mittig platzierten "Columns"-Button. Drückt man diesen, erscheint ein Dropdown-Menü, mit dem man jede Spalte auch direkt anspringen kann. Über dieses Dropdown-Menü lassen sich die Spalten auch per Drag and drop neu anordnen, wenn man sie am Icon rechts "anfasst".

Last, but not least findet sich nun bei jedem Tweet ein neues Menü-Icon für erweiterte Funktionen. Dort kann man unter anderem dem jeweiligen Account folgen, eine Direktnachricht senden, den Nutzer zu Listen hinzufügen oder davon streichen, den Nutzer blockieren oder als Spammer melden, einen Link zum Tweet erzeugen sowie, den Tweet per Email verschicken oder löschen, ohne die Spaltenansicht verlassen zu müssen.