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Toshiba in Q1 Weltmarktführer bei Notebooks

04.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Vor allem dank eines hervorragenden Geschäfts auf dem heimischen Markt sowie in den USA konnte sich Toshiba im ersten Quartal dieses Jahres die Krone im weltweiten Notebook-Markt sichern und Direktanbieter Dell von der Spitze verdrängen. Aktuellen Zahlen von IDC zufolge steigerten die Japaner ihren globalen Absatz gegenüber dem vorhergehenden Vierteljahr um 19,3 Prozent und vereinnahmten damit 14,4 Prozent des Gesamtmarkts. Dell dagegen büßte sequentiell vier Prozent ein und litt unter anderem unter der Investitionszurückhaltung von Seiten der Firmenkunden. In Japan landeten die Texaner ohne Handelspräsenz mit 2,4 Prozent Marktanteil lediglich auf Platz neun; weltweit reichte es zu 13,2 Prozent Market Share.

Drittgrößter Hersteller war trotz eines Stückzahlenrückgangs um 13 Prozent Compaq mit 10,4 Prozent Marktanteil. Gemeinsam mit HP könnten sich die Texaner zum neuen Marktführer aufschwingen. Auf den Plätzen folgen Sony (8,9 Prozent Marktanteil, plus 11,7 Prozent Stückzahlenwachstum) und IBM (8,4 Prozent; Stückzahlen minus 11,8 Prozent).

Auf dem US-Markt lag Dell im ersten Quartal den Auguren zufolge mit 25,2 Prozent Marktanteil auf Platz eins. Dahinter folgten Toshiba (13,6 Prozent), Compaq (11,7 Prozent), Sony (10,3 Prozent sowie IBM (9,7 Prozent). Nach Ansicht der Auguren gewinnen Portables für die PC-Hersteller zunehmend an Bedeutung. 1998 machten tragbare PCs erst 17,6 Prozent des Gesamtmarktes aus; mittlerweile beträgt ihr Anteil bereits 23,8 Prozent. (tc)