Gadget des Tages

Tagg Pettracker von Snaptracks - Haustiere per GPS orten

Tobias Wendehost beschäftigt sich als Volontär aktuell mit verschiedenen Hardwarethemen und stellt täglich ein Gadget des Tages vor. Ansonsten arbeitet er sich thematisch durch die Ressorts Job und Karriere, Software, Netzwerke und Mobile sowie IT-Strategie. Wer möchte, kann Tobias bei Twitter (@tubezweinull) folgen oder bei Xing eine Nachricht schreiben.
Der Pettracker von Snaptracks hilft Tierbesitzern ihre Haustiere über GPS zu finden. Mit der Idee überzeugte das Unternehmen dieses Jahr die Jury auf der CES in Las Vegas und gewann den Design und Innovation Award.

Wer stolzer Besitzer eines Hundes oder einer Katze ist, kennt das Problem: Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist Bello aus dem Haus gelaufen. Tiere mögen nun mal ihre Freiheit, doch kann der Entdeckungsdrang negative Konsequenzen für den Besitzer nach sich ziehen. Mit Tagg von Snaptracks ist man für diesen Fall gerüstet und kann das Tier per GPS orten.

Der Peilsender wird an einem Halsband befestigt und lässt sich über das Ortungssystem des Herstellers oder eine App für das iPhone von Apple beziehungsweise Android Smartphones finden. Bevor das Gerät funktioniert, muss man ein Gebiet festlegen, in dem sich das Tier am häufigsten bewegt. Befindet es sich einmal nicht in dieser Zone, lässt sich der aktuelle Standort auf drei Arten herausfinden: Über eine Kartenansicht im Internet oder der App auf dem Smartphone sowie einem Nachrichtenservice von Snaptracks. Laut Hersteller hält der Lithium-Ionen-Akku des Peilsenders bis zu 30 Tage, danach wird er auf der mitgelieferten Ladestation aufgeladen. Das Gadget eignet sich nur für Tiere mit einem Mindestgewicht von zehn Pfund (rund 4,5 Kilogramm).

Derzeit sind der Tagg und der Ortungsservice von Snaptracks lediglich in den USA verfügbar. Wann das System in Europa auf den Markt kommt, steht noch nicht fest. Der Peilsender kostet im Onlineshop 99,95 Dollar (rund 76 Euro). Da die Ortung als Service im Internet angeboten wird, fällt eine monatliche Gebühr von 7,95 Dollar (rund sechs Euro) an.