T-Mobile und Vodafone bauen EDGE und HSDPA aus

15.02.2007
T-Mobile und Vodafone rüsten ihre Handynetze konsequent auf. Während T-Mobile konkrete Pläne äußert und Alcatel-Lucent damit beauftragt, bis Ende 2007 das GPRS-Netz auf EDGE nachzurüsten, sind die Angaben von Vodafone ein wenig verhaltener.

Vodafone und T-Mobile haben erneut im Parallelflug Pressemitteilungen herausgegeben. Nachdem beide Anbieter kürzlich mitteilten, dass sie ab März den Blackberry 8800 in ihr Programm aufnehmen, teilten die zwei größten deutschen Netzbetreiber den aktuellen Stand ihrer Handynetze mit - ob Zufall oder nicht, für einen Dritten im Bunde besteht jedenfalls Grund zur Freunde!

Denn: der französisch-amerikanische Ausrüster Alcatel-Lucent wird von T-Mobile mit der technischen Erneuerung der mehr als 5.000 Sende- und Empfangsanlagen beauftragt. Ziele seien eine spürbare Verbesserung der Netzqualität sowie Einsparungen bei den laufenden Betriebskosten. Bis Ende 2007 soll die Modernisierung abgeschlossen und eine bundesweite EDGE-Abdeckung aufgebaut worden sein; derzeit ist die Telekom-Tochter der einzige deutsche Netzbetreiber, der in seinem Netz die EDGE-Technik anbietet. Die Umschaltung der Basisstationen wird nachts erfolgen, Störungen der Kommunikation erwartet T-Mobile nicht.

Gleichzeitig treibt der Anbieter auch den konsequenten Aufbau seiner Netzinfrastrukturen für UMTS und WLAN voran. Nach eigenen Angaben sei T-Mobile der erste Betreiber Deutschlands, der sein gesamtes UMTS-Netz mit HSDPA nachgerüstet hat - die Abdeckung liegt bei 60 Prozent der Bevölkerung. Alternativ wird der Datenhighspeed auch über WLAN-Hotspots bereitgestellt. Mit 20.000 Einwahlpunkten sind T-Mobile und T-Com gemeinsam der größte Betreiber von WLAN-Standorten weltweit.

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