Wettbewerbsvorteil

T-Mobile profitiert von LTE-Chip des iPhone 5

13.09.2012
Der superschnelle LTE-Datenfunk im neuen iPhone 5 bringt der Deutschen Telekom einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Netzbetreibern.
Von den in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen kann das iPhone 5 nur die 1800 Megahertz.
Von den in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen kann das iPhone 5 nur die 1800 Megahertz.
Foto: Apple

"Nur bei uns wird das iPhone die volle LTE-Bandbreite von 100 MBit pro Sekunde unterstützen", sagte Telekom-Manager Michael Hagspihl der Nachrichtenagentur dpa. Der Grund: Die Telekom hat bei dem LTE-Ausbau in den Städten auf das 1800-Mhz-Frequenzband gesetzt. "Diese Strategie macht sich jetzt für das iPhone voll bezahlt", sagte Hagspihl, der in Deutschland für das Marketing zuständig ist.

In Deutschland werden LTE-Netze in drei Frequenzbereichen betreiben: 800, 1800 und 2600 Mhz. Das iPhone 5 unterstützt davon nur die 1800 Mhz. Die Telekom-Tochter T-Mobile gewährt allen Smartphone-Kunden mit entsprechend ausgerüsteten Telefonen Zugang zum LTE-Netz, die volle Geschwindigkeit von 100 MBit/Sekunde gibt es allerdings nur im XL-Tarif. "Wir nehmen für uns in Anspruch, ein optimales Netz mit dem iPhone zu kombinieren und dem Kunden das volle LTE-Erlebnis bieten zu können", sagte Hagspihl. "Bisher haben wir rund 60 Städte abgedeckt, bis Ende des Jahres werden es 100 sein." (dpa/tc)