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SYSTEMS-Macher ziehen positive Bilanz

24.10.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In ihrem Schlussbericht zur diesjährigen SYSTEMS zieht die Messe München International eine positive Bilanz und spricht von guten Geschäften und zufriedenen Ausstellern. Der Mittelstand habe die Informationsangebote angenommen, gleichzeitig diene die Veranstaltung wie geplant als "Türöffner" für IT-Firmen der mittel- und osteuropäischen Staaten.

Allerdings wundern wir uns ein wenig über die angeblich zum ersten Mal seit drei Jahren wieder gestiegenen Besucherzahlen: Dieses Jahr seien rund 74.000 Besucher registriert worden nach 72.950 im Vorjahr, erklärte der Veranstalter. Im vergangenen Jahr hatte er allerdings die Besucherzahl selbst noch mit 80.000 beziffert (Computerwoche online berichtete). Das verstehe wer will.

Die Messe München ist jedenfalls offiziell zufrieden. "Die SYSTEMS ist mit dem Anspruch gestartet, den Impuls für die Trendwende zu geben. Dieses Ziel haben wir mehr als erreicht: Auf der Messe waren die Signale für die sich abzeichnende Belebung des Geschäftes deutlich spürbar", erklärte Geschäftsführer Klaus Dittrich. BITKOM-Präsident Willi Berchtold ergänzt: "Die SYSTEMS 2003 hat die Erwartungen der Unternehmen übertroffen. Die auf der Messe angebahnten Vertragsabschlüsse dürften deutlich über dem Niveau des letzten Jahres liegen. Das ist ein eindeutiges Signal dafür, dass der Markt wieder anzieht. Das positive Fazit der Aussteller und die spürbar gute Stimmung auf der Messe bestätigen die vom BITKOM prognostizierte Konjunkturbelebung der ITK-Branche." (tc)