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Studie: Server-Clustering macht langsam Fortschritte

08.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Server werden nur selten geclustert, haben die Marktforscher von IDC festgestellt. Nur die Hälfte der in einer Umfrage interviewten Anwender befassen sich mit dem Thema und nur ein Zehntel ihrer Server sei in einen Cluster zusammengefasst worden. Gründe für den geringen Einsatz von Rechnerverbünden seien hohe Kosten und Schwierigkeiten bei der Installation. Laut Studie denken die Firmen aber langsam um. Sie hätten bereits dieses Jahr sechs Milliarden Dollar in Cluster-Systeme investiert, bis zum Jahr 2005 steige die Summe voraussichtlich auf 14 Milliarden Dollar. Der Markt wachse vor allem für Windows-Produkte, aber auch weiterhin würden über die Hälfte der Cluster unter Unix aufgebaut. Ein Grund für die steigende Bereitschaft, solche Rechnerverbünde zu installieren, sei verbesserte Software.

Zum Beispiel bringt NSI Software "Geocluster 4.1" auf den Markt. Die Software für Windows 2000 soll kompatibel zu Microsofts Active Directory sein und Exchange Server unterstützen. Sie kostet 4495 Dollar pro Server. Steeleye bietet zur Zeit "Disaster Recovery" für Windows an. Eine Linux-Version soll bis Frühjahr 2002 fertig sein. Das Produkt ist ab 9500 Dollar zu haben.