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Studie: Linux-Server werden am häufigsten attackiert

23.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Einer Studie der britischen Sicherheitsexperten von mi2g werden unter Linux laufende Server inzwischen am häufigsten von Hackern angegriffen. Von 17.074 im Januar erfassten erfolgreichen Angriffen gegen Server und Netze richteten sich demnach 13.654 gegen Linux, 2005 gegen Windows und nur 555 gegen BSD und Mac OS X, dessen quelloffener "Darwin"-Kern auf BSD basiert. Sonderlich aussagekräftig sind die absoluten Zahlen allerdings nicht, weil man sie mit der installierten Basis ins Verhältnis setzen müsste. Immerhin - die Angriffe gegen Microsoft-Systeme gingen in den vergangenen zehn Monaten um ein Fünftel zurück, die gegen Linux nahmen deutlich zu.

Dass Linux in letzter Zeit verstärkt attackiert wird, begründet mi2gs Executive Chairman D.K. Matai wie folgt: "Die rasche Verbreitung von Linux im letzten Jahr bei der öffentlichen Hand und auch anderen Server-Betreibern, verbunden mit unzureichendem Training und Wissen darüber, wie man diese Umgebung beim Betrieb angreifbarer Third-Party-Applikationen sicher hält, hat den Anteil attackierter Linux-Server signifikant ansteigen lassen." (tc)