Für kleinere Umgebungen

Splunk kündigt günstigere "Light"-Produktversion an

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Splunk bietet seine Software zum Durchsuchen und Analysieren von Log-Files jetzt auch in einer erschwinglicheren "Light"-Ausführung an.

Splunk Light ist laut Ankündigung für Single-Server-Umgebungen und bis zu fünf Nutzer ausgelegt und gegenüber der vollwertigen Lösung "Splunk Enterprise" entsprechend eingeschränkt. Dafür kann man Splunk Light bis zu einem zu indexierenden Datenvolumen von 500 MB täglich kostenlos herunterladen und nutzen. Für größere Datenmengen - Splunk Light ist gedeckelt bei 20 Gigabyte täglich - beginnen die Preise bei 75 Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlungsweise. Allerdings ist Splunk Light (PDF-Datenblatt) bis dato ausschließlich in den USA käuflich erhältlich. Die weltweite Verfügbarkeit ist "später in diesem Jahr" geplant.

"Splunk will mit Splunk Light eine neue Nische besetzen, indem es auch kleineren Firmen eine zentralisierte Log-Suche und -Analyse ermöglicht", kommentiert der IDC-Analyst Tim Grieser. "Eine Einsteigerversion eines etablierten Produkts zu bauen ist nicht ohne. Splunk Light scheint dies aber mit einem für den Mid-Tier-Markt ausgelegten und bepreisten Produkt, das sich leicht installieren und benutzen lässt, gelungen zu sein." Wenn ein Anwender über die technischen Grenzen der Light-Version irgendwann hinauswächst, kann er durch Kauf einer Enterprise-Lizenz und Neustart der Anwendung die Limitierungen ausschalten. Alle Daten, Konfigurationen, Suchen, Alerts und Knowledge Objects sollen bei einem eventuellen Upgrade auf Splunk Enterprise erhalten bleiben.