Email-Programm

Sparrow fliegt jetzt auch auf dem iPhone

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das bislang nur für Mac-Rechner erhältliche Email-Programm "Sparrow" läuft seit gestern auch auf dem iPhone.
Die Kontenübersicht von Sparrow auf dem iPhone
Die Kontenübersicht von Sparrow auf dem iPhone
Foto: Sparrow

Die iPhone-Version von Sparrow war bereits mit viel Vorschusslorbeeren bedacht und mit Spannung erwartet worden. Und das Warten hat sich gelohnt: Die größtenteils in Paris ansässigen Entwickler haben eine sehr gelungene App geliefert, die sich fast durchgängig und intuitiv mit Tipp- und Wischgesten bedienen lässt. Ein Manko darf man allerdings nicht verschweigen: Sparrow auf dem iPhone kann kein Push; außerdem lässt es sich nicht als Standard-Mailprogramm konfigurieren (beides erlaubt Apple derzeit nicht).

Außerdem unterstützt Sparrow technisch nur Google Mail und IMAP-Konten. Das ältere POP3-Protokoll wird ebensowenig unterstützt wie Microsoft Exchange ActiveSync. Aber wer damit leben kann, der bekommt mit Sparrow auch unterwegs einen schönen wie mächtigen Email-Client.

Sparrow für das iPhone ist seit gestern im iTunes Store erhältlich und kostet knapp drei Euro. Bislang "spricht" die App nur Englisch und Französisch, weitere Lokalisierungen sollen ebenso folgen wie Landscape-Modus, integrierter Browser sowie die Anzeige nur ausgewählter Labels / Ordner von Google Mail.