Sony Ericsson K630i: HSDPA für die Mittelklasse

11.10.2007
Sony Ericsson hat mit dem K630i ein Mittelklasse-Handy vorgestellt, das vor allem durch seine HSDPA-Unterstützung (3,6 MBit/s) ins Auge sticht. Auch beim Imaging kann sich der schicke Barren behaupten. Schwächen zeigt er jedoch beim Display und auch der interne Speicher ist für Musikfreunde zu gering bemessen.

Als Anfang Oktober die ersten Bilder des Sony Ericsson V640i im Netz auftauchten, sollte es noch exklusiv für Vodafone produziert werden. Aber ganz so exklusiv scheint die Vermarktung nun doch nicht zu sein, denn der schwedisch-japanische Hersteller hat das Gerät jetzt offiziell als K630i vorgestellt.

Das Barren-Handy hat nicht nur optisch viel mit dem V640i gemeinsam, auch technisch lassen sich kaum Unterschiede erkennen. Ein Highlight des Mittelklasse-Gerätes ist die HSDPA-Datenverbindung, über die Dateien theoretisch mit 3,6 MBit/s aus dem Internet heruntergeladen werden. Der Hersteller gibt an, dass ein MP3-Titel in 14 Sekunden aufs Mobiltelefon kommt, in der Praxis dürfte es aber länger dauern.

Sony Ericsson K630i mit HSDPA

Für den Ausflug ins Internet lohnt sich HSDPA allerdings nicht, weil das 176x220 Pixel große Display (2 Zoll) viel zu klein ist für Anzeige von normalen Webseiten. Wirkliches Vergnügen beim Surfen kommt damit sicher nicht auf. Auch für die Vorschau der Kamerabilder ist der Bildschirm zu winzig, aber immerhin werden die Fotos mit einer Auflösung von 1600x1200 Pixeln (2 Megapixel) aufgenommen. In der Front findet sich wie beim V640i eine zweite Optik (VGA) für Videotelefonate.

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