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SGI sucht "die smartesten Anwender der Welt"

18.07.2005

SGI ist ein klassischer Anbieter von High-Performance-Computern (HPC), doch die Umsätze des Unternehmens schrumpfen kontinuierlich. Auch im jüngsten Quartal konnte SGI die Prognosen nicht erfüllen und verzeichnete rote Zahlen. CW-Redakteur Alexander Freimark sprach mit Marketing-Chef Greg Estes über die Strategie und die Zukunft der Company.

CW: SGI hat seit Jahren finanzielle Probleme. Sind Supercomputer heutzutage nicht mehr sexy?

ESTES: Sexy? Im Gegenteil! In weiten Teilen der IT-Industrie gelten Supercomputer als sehr sexy - teuer, schwer zu beschaffen und noch schwerer zu unterhalten. Wir müssen den Schwenk von sexy schaffen hin zu praktisch, preisgünstig gemessen an der Wertsteigerung und leicht zu verwalten. Das ist die Herausforderung. Es muss allen einleuchten, dass McLaren ein Formel-1-Rennen gewinnt, auch weil es seine Fahrzeuge mit SGI-Computern optimieren. Wir brauchen sexy Anwenderbeispiele statt esoterischer Technik.

CW: Wieso tut sich das Unternehmen so schwer in jüngster Zeit?

ESTES: Unser Hauptwettbewerber ist IBM. Die sind rund 83-mal größer als wir, und sie sind überall. In der Regel konkurrieren wir mit ...

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