Kleine Helfer

Secunia PSI entdeckt unsichere Programme

Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Der kostenlose "Personal Software Inspector" (PSI) des dänischen Sicherheitsspezialisten Secunia prüft, ob die installierten Programme auf dem aktuellsten Sicherheitsstandard sind.
Systemdiagnose mit Secunia PSI.
Systemdiagnose mit Secunia PSI.
Foto: Diego Wyllie

Bei Secunia PSI handelt es sich um ein praktisches Sicherheitsdiagnose-Tool für Windows-Rechner, das als gute Ergänzung zu konventionellen Antiviren- und Firewall-Lösungen eingesetzt werden kann. Nachdem die Festplatte durchsucht wurde, inventarisiert das Programm sämtliche Anwendungen, die auf dem PC gefunden wurden, und prüft, ob die Programmversionen sicher und ob dafür sicherheitsrelevante Updates erhältlich sind.

Dabei wird über eine sichere Verbindung eine Liste der vorgefundenen Programme an die Secunia-Server übermittelt. Dort werden die zu analysierenden Daten mit einer aktuellen Datenbank abgeglichen, die laut Anbieter über 5500 populäre Windows-Anwendungen enthält. Finden sich für die jeweilige Software sicherheitsrelevante Updates, so lassen sie sich mit wenig Aufwand herunterladen und installieren. Ferner gibt ein integriertes Dashboard einen Überblick über die installierten Programme und stuft diese in die Kategorien "sicher", "unsicher" und "veraltet" ein.

CW-Fazit: Die installierten Programme immer auf dem neuesten Stand zu halten ist oft leichter gesagt als getan. Secunia PSI hilft, diese notwendige, aber oft lästige Aufgabe teilweise zu automatisieren. (ph)