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SCO weitet Vorwürfe gegen Linux-Gemeinde aus

16.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-amerikanische SCO Group weitet ihre juristische Offensive wegen angeblich gestohlenem Unix-Programmcode aus. In einem Interview mit dem US-Nachrichtendienst Cnet erklärte SCO-Manager Chris Sontag, man habe gegen einen bedeutenden Hardwareanbieter Klage wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht. Der Hersteller, dessen Namen er nicht nennen wollte, habe widerrechtlich geschützten Unix-Code von SCO in ein Linux-Produkt eingebracht. Unwahrscheinlich ist, dass es sich dabei um Sun Microsystems handelt. Nach Angaben von Sontag verfügt Sun über ein weitreichendes Lizenzabkommen mit SCO und hat in den vergangenen Jahren fast 100 Millionen Dollar an Lizenzkosten für Unix überwiesen. Zu den wichtigsten Unix-Lizenznehmern der SCO Group gehören neben Sun auch IBM, Fujitsu, NEC und Hewlett-Packard (HP). (wh)