Schwaches Handygeschäft: Motorola streicht 2.600 Arbeitsplätze

04.04.2008
Im Rahmen der geplanten Ausgliederung des Handygeschäfts und eines weltweit angelegten Sparprogramms, streicht Motorola 2.600 weitere Arbeitsplätze. Der Abbau wird den Konzern 104 Millionen US-Dollar kosten. Damit sinkt die Mitarbeiterzahl seit Januar 2007 um 10.000 auf 66.000 Beschäftigte. Am Donnerstag wurde bekannt, dass Motorola seine Handyproduktion in Singapur einstellt, von der Maßnahme sind 700 Angestellte betroffen.

Im Rahmen der geplanten Ausgliederung des Handygeschäfts und eines weltweit angelegten Sparprogramms, streicht Motorola 2.600 weitere Arbeitsplätze. Der Abbau wird den Konzern 104 Millionen US-Dollar (66 Millionen Euro) kosten, gab er der Börsenaufsicht bekannt. Damit sinkt die Mitarbeiterzahl seit Januar 2007 um 10.000 auf 66.000 Beschäftigte. Am Donnerstag wurde bekannt, dass Motorola seine Handyproduktion in Singapur einstellt, von der Maßnahme sind 700 Angestellte betroffen.

Motorola hatte letzte Woche mitgeteilt, sich von seiner Handysparte zu trennen und in ein eigenständiges Unternehmen auszugliedern. Damit reagierte der Konzern auf Forderungen der Anleger, die seit Anfang des Jahres eine Neustrukturierung verlangen. Die Zerlegung des Konzerns soll bis 2009 abgeschlossen sein.

Die Prioritäten des Konzerns hätten sich trotz der Entscheidung nicht geändert, betonte CEO Greg Brown. "Wir sind nach wie vor verpflichtet, die Leistung unserer Mobilfunksparte zu verbessern". Damit verbunden sei die Suche nach einem neuen Chief Executive Officer (CEO) für den ausgegliederten Geschäftsbereich. "Wir glauben fest an unsere Marke, unsere Mitarbeiter und unser geistiges Eigentum und erwarten, dass sich das Mobile Device Business gut positionieren wird", so der Manager. Ziel sei es, erneut die Marktführerschaft bei mobilen Endgeräten ins Visier zu nehmen.

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