Veraltete Systeme

Schlecht vorbereitet auf die Generation Facebook

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Unternehmen und Behörden müssen sich an grundlegend neue Kundenbedürfnisse anpassen. Doch überalterte Applikationen binden Ressourcen und behindern die Bereitstellung neuer Services.
Foto: Paul Georg Meister/Pixelio.de
Foto: Paul Georg Meister/Pixelio.de
Foto: Paul Georg Meister/Pixelio.de

Unternehmen und Behörden müssen sich an grundlegend neue Kundenbedürfnisse anpassen. Doch überalterte Applikationen binden finanzielle und personelle Ressourcen, wodurch sie die Bereitstellung neuer Services verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, für die das britische Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes 560 IT-Entscheider und andere Führungskräfte in Unternehmen und Behörden befragte.

In Auftrag gegeben wurde die Untersuchung von Hewlett-Packard. Nicht ganz überraschend unterstreicht sie deshalb die zentrale Bedeutung der IT für die Geschäftsprozesse und die Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Die Ergebnisse zeichnen allerdings ein wenig erfreuliches Bild vom Ist-Zustand der IT-Landschaften:

  • Demnach nutzen fast 60 Prozent der befragten IT-Manager Altanwendungen, die bereits seit mehr als acht Jahren auf dem Buckel haben.

  • Sechs Prozent gaben sogar an, dass ihre Applikationen zum Teil über 16 Jahre alt seien.

  • Jeder zweite IT-Manager bezeichnet mehr als 20 Prozent seiner Software als "historisch gewachsen".

  • Und ein Viertel bestätiget, dass für den Betrieb und die Aktualisierung dieser Altsysteme viel Zeit und Kosten verschlinge, was zu Lasten der Einführung von neuen Diensten gehe.