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SAS portiert auf Linux

15.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das kalifornische Softwarehaus SAS Institute will seine Data-Warehouse- und Decision-Support-Lösungen auf das offene Betriebssystem Linux portieren. Zunächst sollen umfangreiche Betatests mit kommerziellen und akademischen Anwendern durchgeführt werden. Ende des Jahres will der Business-Intelligence-Spezialist dann eine endgültige Version für "Red Hat Linux" auf Intel-Hardware auf den Markt bringen. SAS plant nach eigenen Angaben weitere Produktversionen für alle großen Linux-Distributoren, darunter Caldera, Suse, Turbo Linux und Corel. Bislang laufen die SAS-Lösungen auf verschiedenen UNIX-Derivaten wie "HP-UX", "AIX" und "Solaris", auf "Windows 2000" und "Windows NT" sowie auf IBMs "OS/390"-Mainframe-Betriebssystem.