Kunden und Partner irritiert

SAP korrigiert Aussagen zur BI-Strategie

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Kürzlich hatte SAP-Vorstand John Schwarz die SAP-Produkte für Business Intelligence (BI) pauschal abgekündigt. Doch die Backoffice-Produkte "SAP BW" und "BI Accelerator" sind nicht betroffen.

Im Gespräch über die Weiterentwicklung der BI-Strategie bei SAP nach dem Kauf von Business Objects hatte Vorstand John Schwarz vom Ende der BI-Produkte der Walldorfer gesprochen. Laut dem Manager würde demnach die Software von Business Objects künftig den Ton in der Produktstrategie angeben, zumal sie in puncto Nutzen, Installation und Bedienkomfort die konkurrierenden SAP-Tools überlegen seien.

Diese pauschalen Aussagen hatten offenbar bei Kunden und Partnern für einige Irritationen gesorgt, da SAP als Teil seiner BI-Strategie neben den BEx-Analyse-Clients auch Infrastruktursoftware für Analyse und Reporting entwickelt. Letztere umfasst das "SAP Business Warehouse" (SAP BW) und den "Business Intelligence Accelerator".

Gegenüber der Computerwoche bestätigte der Hersteller nun nochmals, dass der "BEx Analyzer" auslaufen wird. "Das Backend, und dazu gehört das SAP BW, wird aber auf keinen Fall verschwinden. Und auch der Business Intelligence Accelerator wird weiter entwickelt", so SAP.