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RLX bringt schnellere Crusoe-Bladeserver

16.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Platz und Strom sparende so genannte Bladeserver spezialisierte US-Hersteller RLX Technologies hat ein neues und deutlich schnelleres System angekündigt. Der "Serverblade 1000t" ist mit auf 1 Gigahertz getakteten "Crusoe"-Prozessoren von Transmeta bestückt und löst die bisherigen, 667 Megahertz schnellen Module ab. Ein Blade mit einem "Crusoe TM5800" und 640 MB Hauptspeicher kostet ohne Festplatte 1529 Dollar. Als Betriebssysteme kommen Windows 2000 Server und Advanced Server sowie Red Hat Linux in Betracht.

Die RADIANT-Arbeitsgruppe (Research and Development ind Advanced Network Techolnology) am Los Alamos National Laboratory unter Leitung von Wu-Chun Feng hat aus RLX-Crusoe-Systemen bereits ein 240-CPU-Cluster aufgebaut (Computerwoche online berichtete) und will aus den neuen 1000t-Modellen ein 480-Node-System namens "Green Machine" konstruieren. RLX bietet alternativ auch Bladeserver mit Pentium-III-Prozessoren an. Die Crusoe-Systeme empfiehlt der Hersteller vor allem Kunden, die Strom und Kühlungsaufwand für ihre Systeme sparen wollen oder müssen. (tc)