Hoch auflösender Bildschirm

Ricoh CX4 im Test

07.03.2011
Von Verena  Ottmann
Wer eine superschnelle Kamera sucht, der ist bei der Ricoh CX4 gut aufgehoben. Lesen Sie im Test, ob auch die Bildqualität überzeugen konnte

Die Ricoh CX4 hat zwei hervorstechende Merkmale: Sie ist, wie von Ricoh gewohnt, überdurchschnittlich schnell und arbeitet mit einem sehr hoch auflösenden Bildschirm. Beides erhöht den Spaß am Fotografieren mit der Kamera enorm. Leider trübt die Bildqualität der Ricoh CX4 die Freude.

Bildqualität: Die Ricoh CX4 erzielte einen viel zu niedrigen Wirkungsgrad, der einer Auflösung von gerade mal 2,7 Megapixeln entspricht. Schuld an diesem schlechten Ergebnis ist die Tatsache, dass die Auflösung der Kamera in allen drei Messbereichen - kurzer, mittlerer und langer Brennweite - sehr ungleichmäßig verlief und zum Bildrand hin stark abfiel. Auch hinsichtlich der Ein- und Ausgangsdynamik schnitt die Ricoh CX4 nur mittelmäßig ab. Das hat zur Folge, dass sie bei kontrastreichen Motiven schon mal Details in den hellen und dunklen Bereichen verliert. Auch Übergänge gelingen aufgrund einer begrenzten Anzahl Helligkeitsstufen nicht immer fließend. Die Rauschmessungen der Ricoh CX4 ergaben dagegen keine Ausreißer. Bis in die hohen ISO-Werte blieben die Ergebnisse gut bis befriedigend.

Handhabung: Mittels Mini-Joystick navigieren Sie durchs Menü der Ricoh CX4. Zum Ausrichten des Motivs ist am unteren Bildschirmrand eine Wasserwaage eingeblendet.

Ausstattung: Das Bedienmenü der Ricoh CX4 beinhaltet viele manuelle Einstellmöglichkeiten. Blenden- und Zeitvorwahl bietet die Kamera jedoch nicht. Um auch bei voll ausgereiztem Zoom scharfe Bilder zu bekommen, steht ein mechanischer Bildstabilisator zur Verfügung.

Inhalt dieses Artikels