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Reddot 7 bringt Archivierung, Reporting und Web-Services

22.03.2006
Das Oldenburger Unternehmen bewegt sich mit der Version 7 seines Content-Management-Systems (CMS) noch stärker in Richtung .NET und Web-Services.

Die Reddot Solutions, seit letztem Jahr eine Tochter von Hummingbird (siehe: "Hummingbird will mit Reddot in den Mittelstand"), benennt für die Version 7 des CMS fünf wesentliche Neuerungen: Archivierung, Reporting, .NET/Web-Services, "Navigation Manager" und eine Papierkorbfunktion.

Die frisch hinzu gekommene Archivierungsfunktion erlaubt die manuelle oder regelgeleitete Auswahl von Seiten und Folgeseiten, die abhängig von den Benutzerrechten abgelegt werden können. Dabei werden auch Grafiken und andere Nicht-Text-Inhalte mit abgespeichert, so dass sich eine ganze Web-Seite wieder aktivieren lässt. Die Firma leistet damit nach eigenem Verständnis einen Beitrag zur gesetzeskonformen Aufbewahrung von Web-Dokumenten.

Die neuen Reporting-Funktionen liefern Statistiken, die sich auf die Seite der Content-Erstellung beziehen. Es handelt sich dabei also um keine Auswertung des Besucherverhaltens. Zu den erhobenen Daten zählen etwa die Zahl der Dokumente in einem Projekt, wie viele davon sich im online oder Archiv befinden sowie die Durchlaufszeit einer Seite innerhalb eines Workflows.

Der neue Navigation-Manager soll das Management der Inhalte nicht nur für Administratoren, sondern auch für gewöhnliche Anwender zugänglich machen. Sie können mit seiner Hilfe Navigationsstrukturen per Drag and Drop verändern sowie Menüs gestalten.

Ebenfalls an Endanwender richtet sich die Papierkorbfunktion. Sie erlaubt ihnen das Wiederherstellen von gelöschten Dokumenten, wie dies in modernen Betriebssystemen üblich ist. Von dort könne sie aber auch in das Archiv übertragen oder endgültig aus dem System entfernt werden.

Technisch gesehen strebt Reddot für sein CMS eine Migration in Richtung .NET an. Damit gehen keine Optionen hinsichtlich der Plattform verloren, weil die Software auch bisher nur unter Windows verfügbar war. Der .NET-Kurs dient vor allem auch der Öffnung des Systems über Web-Services. Der Hersteller bezeichnet die erste Stufe der .NET-Migration als abgeschlossen und kündigt eine weitere Umstellung auf die Microsoft-Technik an. Ob damit eine Neuentwicklung der Kernkomponenten einhergeht, lässt das Unternehmen indes offen. (ws)