Kleine Helfer

Quora verspricht Antworten auf alle Fragen

22.04.2013 | von 
Diego Wyllie
Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
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"Quora" ist ein modernes Frage-Antwort-Portal, das verspricht, auf jede mögliche Frage eine qualifizierte Antwort zu liefern.
Keine Antwort parat? Das Web hilft weiter.
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Foto: Diego Wyllie

Auf den ersten Blick scheint Quora deshalb nur ein weiteres Frage-Antwort-Portal wie etwa Yahoo Answers, Answers.com oder Gutefrage.de zu sein. Der im Jahr 2009 von ehemaligen Facebook-Mitarbeitern gegründete Online-Dienst verspricht allerdings, die Content-Qualität zu liefern, die Anwender bei den klassischen Alternativen oft vermissen. Dass dies kein leeres Versprechen ist, zeigt die Kernfunktionalität der Software. Zudem zählen namhafte Experten und Persönlichkeiten, etwa Wikipedia-Gründer Jimmy Wales oder der WWW-Erfinder Tim Berners-Lee, zu den Nutzern der Plattform und liefern auch hochqualifizierte Antworten. Gestellte Fragen beziehungsweise gelieferte Antworten können von anderen Mitgliedern nachträglich bearbeitet werden. Dadurch wird die Community motiviert, den Content fortlaufend zu verbessern.

Was Quora von den klassischen Frage-Antwort-Portalen noch unterscheidet, ist die nahtlose Integration mit sozialen Netzen wie Twitter, Facebook und Co. beziehungsweise die Implementierung von Features, die man von solchen Plattformen kennt. So ist es bei Quora ähnlich wie bei Twitter möglich, anderen Nutzern zu folgen und Themen und Diskussionen zu abonnieren.

Neben der zentralen Web-Plattform bietet Quora eine iPhone-App, die im App Store kostenlos erhältlich ist. Ein großer Nachteil besteht allerdings darin, dass der Content bisher ausschließlich auf Englisch verfügbar ist.

CW-Fazit: Quora versucht eine Wissensdatenbank aufzubauen, die auf konkrete Fragen eine bessere Antwort liefert als eine Suche bei Google oder Wikipedia. Zu hoffen bleibt, dass die Plattform bald auf Deutsch verfügbar ist. (ph)

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