Schutz gegen Malware

Private Internetnutzung einschränken

01.07.2010
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Finanzielle Bereicherung ist das Hauptmotiv für die wachsende Anzahl von Malware-Attacken auf Unternehmensnetzwerke. Dabei entwickeln die Cyberkriminellen immer ausgefeiltere Methoden, um die Sicherheitssysteme von Firmen außer Gefecht zu setzen.

Täglich neue Malware-Warnungen bereiten Unternehmen, IT-Administratoren und privaten PC-Nutzern regelmäßig Kopfzerbrechen über die Sicherheit der eigenen Daten. Web-basierende E-Threat Attacken sowie Spam- und Phishing Wellen werden auch in der zweiten Jahreshälfte 2010 die Hauptgefahrenquelle für IT-Systeme weltweit sein. Davon geht der Virenschutz-Experte BitDefender aus. BitDefender sieht die weitere Zunahme von Malware-Attacken in den wirtschaftlichen Motiven der Cyberkriminellen begründet: Die Mehrzahl der bösartigen Angriffen gelte der Erzielung finanzieller Gewinne.

Dabei gehen die Malware-Autoren nach Erfahrung der Virenschützer immer raffinierter vor. Unternehmen müssen sich demnach vermehrt auf Angriffe von Adware-Trojaner, gefälschter Antivirus-Software und Rootkit-basierenden Datei-Infektoren einstellen. Virtuelle Schädlinge verschaffen sich auch über Spam via Instant-Messaging-Dienste Zugang zu fremden IT-Hoheitsgebieten.

Automatische Verbreitung mittels tragbarer Speichermedien

Eine beliebte Angriffstaktik ist zudem die "Autorun-Infektion", bei der sich bösartige Threats über tragbare Speichermedien wie Flash-Laufwerke, USB-Sticks oder externe Festplatten neue Angriffsziele suchen. Die Verbreitung der Malware geschieht automatisch über ein Autorun.ini-Skript, über das standardmäßig alle Wechseldatenträger verfügen.

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