Public-ICT - E-Government

Einführung von SAP ERP HCM

Personalmanagement löst Excel ab

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Das integrierte Personalmanagement-System IPEMA soll in Rheinland-Pfalz insgesamt 26 IT-Systeme im Personalwesen ersetzen. Künftig werden Daten nur noch an einer Stelle gespeichert. Übertragungsfehler und veraltete Datenbestände soll es nicht mehr geben.

Das integrierte Personalmanagement-System IPEMA soll zukünftig die bisherigen IT-Systeme für das Personalwesen und die Bezügeabrechnung des Landes Rheinland-Pfalz ersetzen.

Die neue Plattform basiert auf der integrierten Personalmanagementlösung SAP ERP Human Capital Management. Sowohl die Personalverwaltung als auch die Abrechnung der Bezüge von Bediensteten sollen dadurch effizienter und schlanker gemanagt werden können. Das Beratungsunternehmen Accenture wurde damit beauftragt, die Lösung an die Anforderungen und die IT-Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz anzupassen.

Dazu müssen Datenbestände von 150.000 Personen integriert und die Projektteams des Landes in den neuen Anwendungen geschult werden. Mit der Umsetzung wurde bereits im Juli 2009 begonnen. „Das Projekt hat in der ersten Phase drei Teilprojekte", sagt Projektleiter Dietmar Barth von der Zentralstelle für IT-Management, Multimedia, E-Government und Verwaltungsmodernisierung.

Im ersten Teilprojekt wird die Zentrale Besoldungs- und Versorgungsstelle (ZBV) in Koblenz umgestellt. Dort werden schon heute alle Bezüge der Beschäftigten des Landes zentral verwaltet. Dann geht es im zweiten Teilprojekt um den Ersatz der bisherigen Personalmanagementsysteme der Finanzverwaltung der Oberfinanzdirektion (OFD) mit rund 7500 Mitarbeitern.