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Peoplesoft-Gründer will zurück ins ERP-Geschäft

09.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dave Duffield, Gründer von Peoplesoft, hat eine neue Firma hochgezogen, die Business-Software entwickeln soll. Zwar gibt er auf seiner Web-Seite keine genaue Auskunft, wie mögliche Produkte aussehen werden, jedoch beschreibt er, wo derzeit verfügbare ERP-Systeme ihre Schwächen haben. Sie seien zu kostspielig im Betrieb und in der Wartung, zu kompliziert in der Bedienung und würden sich nur schwer mit Drittsystemen verbinden lassen. Firmen müssten daher ihre monolithischen ERP-Umgebungen mit neuen Softwaresystemen ergänzen.

Der Software-Veteran hat eine Reihe von Weggefährten um sich gescharrt, die teilweise Management-Posten bei Peoplesoft innehatten, bevor das Unternehmen von Oracle geschluckt wurde. Duffield hatte vor dem Deal kurzzeitig die Firmenleitung übernommen, nachdem der bis dato amtierende Craig Conway, der ihn 1999 als CEO abgelöst hatte, gefeuert worden war. (fn)