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PC-Markt wächst nur langsam in Europa

28.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im zweiten Quartal 2000 wurden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA-Region) nur 9,6 Prozent mehr PCs ausgeliefert als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. (IDC) hervor. Den Grund für dieses geringe Wachstum sehen die Auguren noch immer im Jahr-2000-Problem, das die Hardware-Investitionen der Unternehmen länger als erwartet gebunden habe. Daher wurde weiterhin weniger in Desktops und Server investiert. Der Consumer-PC-Markt verzeichnete ein gesundes Wachstum.

Die unangefochtene Nummer eins in der EMEA-Region blieb Compaq Computer mit einem Marktanteil von 16,2 Prozent und 1,28 Millionen verkauften Stück. Die Top-Five der PC-Hersteller sieht wie folgt aus:

Compaq: 16,2 Prozent Marktanteil (1,28 Mio. verkaufte PCs)

Dell: 9,1 Prozent (716 000)

Fujitsu Siemens: 8,9 Prozent (706 000)

Hewlett-Packard: 7,6 Prozent (600 000)

IBM: 7,0 Prozent (557 000)