Europa

Oracle sucht 1700 neue Mitarbeiter

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
1700 neue Stellen will der amerikanische IT-Anbieter in den nächsten Monaten in Europa schaffen, sagt Oracle-Deutschland-Chef Jürgen Kunz.
Oracle-Deutschland-Chef Jürgen Kunz: "Wir nutzen die neuen Recruiting-Kanäle im Web 2.0."
Oracle-Deutschland-Chef Jürgen Kunz: "Wir nutzen die neuen Recruiting-Kanäle im Web 2.0."
Foto: Oracle

Jürgen Kunz, Deutschland-Chef von Oracle, freut sich über gute Zahlen - "eines der besten Ergebnisse in der Firmengeschichte" - und lobt das Produktportfolio: "Keine andere IT-Firma verfügt über eine so umfangreiche Palette an Hardware- und Softwarelösungen, wie wir sie anbieten." Und jetzt darf er auch noch bekannt geben, dass angesichts des starken Wachstums des Unternehmens, in dem er seit 19 Jahren tätig ist, europaweit in den nächsten sechs Monaten 1700 neu Mitarbeiter eingestellt werden sollen.

Vertriebsprofis gesucht

Zu besetzen sind in erster Linie Vertriebs- und vertriebsnahe Positionen - sowohl für Berufseinsteiger als auch für Erfahrene. Um zum Beispiel den IT-Nachwuchs zu erreichen, engagiere man sich stark an Hochschulen. Das reicht von Vorträgen über Kontaktmessen bis dahin, dass Oracle den wissenschaftlichen Einrichtungen die eigenen Produkte zur Verfügung stellt. "Natürlich nutzen wir auch die neuen Recruiting-Kanäle im Web 2.0", betont Kunz. Seine Personaler tummeln sich in verschiedenen Foren, um künftige Mitarbeiter zu kontaktieren. Umgekehrt habe erfreulicherweise die Zahl der Initiativbewerbungen zugenommen; für Kunz ein Zeichen für das gute Image seines Arbeitgebers.

Breite Produktpalette

Angesichts der Produktvielfalt, die Oracle mittlerweile im Angebot hat, wird der Nachwuchs intensiv geschult. Was die formalen Qualifikationen betrifft, spielt es für den Deutschland-Chef keine Rolle, ob jemand Informatiker, Ingenieur oder Betriebswirt ist: "Der Kandidat muss unsere Produkte verstehen und vor allem die Wünsche des Kunden." Deshalb erwarte Kunz von erfahrenen Bewerbern in erster Linie Branchen-Know-how und die Kenntnis der Geschäftsabläufe.

Der Oracle-Deutschland-Chef wünscht sich starke Persönlichkeiten, denn das Unternehmen befinde sich in einem ständigen "change". In den letzten Jahren habe Oracle über 70 Firmen übernommen, da sei viel Bewegung im Laden. Er wolle das aber positiv gewertet wissen: Für Oracle-Mitarbeiter täten sich dadurch immer wieder neue Karrierechancen auf, sei es auf der inhaltlichen Seite durch die Erweiterung der Produkte und zusätzliche Kunden, sei es durch das Firmenwachstum, das die Übernahme von Führungsaufgaben ermögliche.