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Opera dementiert Übernahmegerüchte

27.12.2005
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat erklärt, sie sei weder von Microsoft noch sonst jemandem bezüglich einer Übernahme kontaktiert worden.

Ende vergangener Woche waren Gerüchte aufgekommen, der Redmonder Softwarekonzern stehe vor dem Abschluss eines Kaufangebots für Opera und habe damit Google ausgestochen (siehe "Kauft Google Opera?").

"Unsere Telefone haben ununterbrochen geklingelt", erklärte ein Opera-Sprecher am vergangenen Freitag. "Es ist aber nicht wahr. Wir sind nicht gekauft worden, und wir haben auch keinerlei Angebote erhalten. Das ist einfach nur ein Gerücht, genauso wie die Google-Sache letzte Woche."

Sollte Microsoft Opera übernehmen, würde es effektiv den Kampf um den Markt für Browser auf Windows-PCs auf zwei Wettbewerber reduzieren - sich selbst und die Mozilla Foundation. Operas Marktanteil auf dem Desktop beträgt unter ein Prozent im Vergleich zu 7,55 Prozent für Mozillas "Firefox" und 86,9 Prozent beim Internet Explorer (IE). Jedoch wird der mobile Browser von Opera auf zunehmend mehr Mobiltelefonen installiert, und die Downloads des Desktop-Opera sollen sich nach Veröffentlichung der kostenlosen Version 8.5 im Oktober vervierfacht haben. (tc)