Machtwechsel

Nvidia toppt mit der Geforce GTX 670 die Konkurrenz

Nvidia schickt seinen zweiten Single-Core-Krieger ins Feld: Die Geforce GTX 670 liefert sich ein Duell mit der AMD Radeon HD 7950. Ob es dunkel für die AMD-Konkurrenz wird, klärt unser Test.
Foto: Nvidia

Die Nvidia Geforce GTX 670 ist der direkte Konkurrent zur AMD Radeon HD 7950, die sich in unserem Test als eine energieeffizente und leistungsfähige Grafikkarte erwiesen hat. Nvidia schickt sich an die Werte zu überbieten - ob die kleinere Kepler-Version das schafft, zeigt unser Test.

Ausstattung der Nvidia Geforce GTX 670: Stark aufgestellt

Reduzierter GPU-Takt.
Reduzierter GPU-Takt.

Für die Berechnung der komplexen Grafikkeffekte wie der Tesselation oder der Kantenglättung sorgen - wie schon bei der GTX 680 - die sogenannten SMXs (Streaming-Multiprozessoren), insgesamt Sieben an der Zahl und somit genau ein SMX weniger im Vergleich zur 680. Im Inneren der SMXs arbeiten je 192 Cuda-Kerne (= Shader-Einheiten), also alles in allem genau 1344 Stück (GTX 680: 1536). Bei der Geforce GTX 670 beträgt der GPU-Takt 915 MHz. Der Nvidia-spezifische Boost Clock liegt dabei bei 980 MHz. In folgender Tabelle haben wir die Unterschiede zur AMD Radeon HD 7950, Nvidia Geforce GTX 680 & 670 übersichtlich zusammengestellt:

Nvidia Geforce GTX 670

Nvidia Geforce GTX 680

AMD Radeon HD 7950

GPU

GK104

GK104

Tahiti

Transistoren

3,5 Milliarden

3,5 Milliarden

4,3 Milliarden

Chipgröße

294 mm²

294 mm²

365 mm²

GPU-Takt

915 MHz

1006 MHz

800 MHz

Speicher

2048 MB-DDR5

2048 MB-DDR5

3072 MB-DDR5

Speicher-Takt

1502 MHz

1502 MHz

1250 MHz

Speicherdurchsatz

6 Gbit/s

6 Gbit/s

5 Gbit/s

Speicher-Interface

256 Bit

256 Bit

384 Bit

Shader-Einheiten

1344 Stück

1536 Stück

1792 Stück

TDP

170 Watt

195 Watt

200 Watt

Damit sind die Unterschiede zur GPU der Geforce GTX 680 schon erledigt - den Rest hat Nvidia nicht verändert. Der Speicherdurchsatz des 2048 MB großen DDR5-Speichers liegt dank der physikalischen Taktrate von 1502 MHz weiterhin bei flotten 6 GBit/s. Alleine von den technischen Spezifikationen her ist die AMD Radeon HD 7950 erst einmal geschlagen. Ob AMD dem Druck Stand halten kann, klären unsere Benchmarks weiter unten.

Die Video-anschlüsse sind gleich geblieben.
Die Video-anschlüsse sind gleich geblieben.
Foto: Nvidia

Auch die Anschlüsse für die Bild-Wiedergabe haben sich nicht verändert, weshalb Sie weiterhin auf zwei Mal DVI, einmal HDMI und einen Displayport zurückgreifen und mit der Technik 3D Vision Surround insgesamt vier Monitore ansteuern können. Wie auch schon bei der AMD Radeon HD 7000-Serie sind auch alle Features des Top-Modells der Nvidia 600-Familie auch bei den etwas kleineren Modellen verfügbar: Die Kantenglättung TXAA, GPU Boost, Adaptive VSync und viele mehr. Um die Grafikkarte mit Strom zu versorgen sind zwei 6polige PCI-Express-Stromanschlüsse nötig, die Verlustleistungsgrenze (TDP) liegt bei recht geringen 170 Watt.