Kreative App-Entwickler

Neulich ... auf einem IT-gesteuerten WC

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Daran, dass Autos zurückgerufen werden oder deren Hersteller vor Sicherheitsmängeln warnen, hat man sich mittlerweile schon gewöhnt. Dass aber ein Security-Hersteller vor einer unberechenbaren Toilette warnt, ist noch nicht da gewesen.
Die App-Phantasie der Entwickler kennt keine Grenzen. Der letzte Schrei ist eine via Smartphone gesteuerte Toilette, die allerdings Sicherheitslücken aufweist.
Die App-Phantasie der Entwickler kennt keine Grenzen. Der letzte Schrei ist eine via Smartphone gesteuerte Toilette, die allerdings Sicherheitslücken aufweist.
Foto: World Images/Fotolia.com

Keine Panik, hierzulande ist noch keine Gefahr im Verzug. Aber wer weiß, wann das eigenwillige Produkt den Atlantik überquert ...

Der amerikanische Anbieter Inax hat seine Toilette "Satis" so aufgerüstet, dass sie sich via Smartphone fernbedienen lässt, weiß die Online-Plattform "arstechnica.com" zu berichten. Dazu muss der Benutzer lediglich die App "My Satis" herunterladen, und schon kann er bequem den Sitz auf die gewünschte Temperatur vorheizen, die Spülung betätigen oder den Deckel aus der Ferne auf- und zuklappen.

Doch wie immer, wenn eine Idee richtig überzeugt, kommt ein Spaßverderber daher. Diesmal ist es der Sicherheitshersteller Trustwave, der vor diesbezüglicher Verrichtung warnt. Es gebe "gravierende Sicherheitslücken", schrieb das Unternehmen Anfang August auf seine Homepage. Die App könne von anderen Personen zweckentfremdet werden: "Hacker könnten die Spülung in einer Dauerschleife betätigen oder den Sitz ständig hoch- und runterklappen."