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Mit Version 3.2

Neue Mindestvoraussetzungen für WordPress

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Für die beliebte quelloffene Blogsoftware gelten ab Version 3.2 neue Mindestanforderungen an die Hosting-Umgebung.

Das teilen die Projektverantwortlichen im WordPress-Blog mit. Wer eine WordPress-Installation betreibt, sollte sich demnach schleunigst darum kümmern, dass die Hosting-Umgebung mindestens PHP ab Version 5.2.4 und eine MySQL-Datenbank ab Version 5.0 bietet. Ältere Versionen von PHP und MySQL wird WordPress 3.2, das in den nächsten Tagen erscheinen wird (aktuell gibt es den Release Candidate 2), nicht mehr unterstützen.

Das Health-Check-Plug-in verrät rasch, ob die Hosting-Umgebung für WordPress 3.2 reicht.
Das Health-Check-Plug-in verrät rasch, ob die Hosting-Umgebung für WordPress 3.2 reicht.

Über das WP-Plug-in "Health Check" lässt sich leicht überprüfen, ob die neuen Mindestvoraussetzungen erfüllt werden. Ist das nicht der Fall, muss man falls möglich über die Verwaltungsoberfläche für die Domain auf die neueren Versionen umschalten, andernfalls den Hoster um entsprechende Updates bitten und sich schlimmstenfalls einen neuen Hoster suchen.

Mit WordPress 3.2 unterstützt die Blogsoftware mit ihrer Verwaltungoberfläche auch erstmals nicht mehr den mittlerweile zehn Jahre alten Microsoft-Browser Internet Explorer 6. Damit ist WordPress allerdings in bester Gesellschaft - sogar Microsoft selbst rät längst davon ab, den antiquierten IE6 noch zu verwenden. Wer noch Windows XP benutzt, kann auf den Internet Explorer 8 updaten, für Vista und Windows 7 gibt es den aktuellen IE9.