Megascale DC 4000.B

Neue HGST-Festplatte für den Scale-Out-Einsatz

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mit der "Megascale DC 4000.B" liefert HGST jetzt die zweite Generation seiner SATA-Festplatten für Hyperscale-Speicherumgebungen aus.
HGST Megascale DC 4000.B
HGST Megascale DC 4000.B
Foto: HGST

Die Megascale DC 4000.B hat eine Kapazität von 4 Terabyte und ist für kostensensible Umgebungen mit vergleichsweise geringem Workload in Scale-Out-Rechenzentren ausgelegt - beispielsweise als Massenspeicher für große unstrukturierte Datenmengen (Big Data), Disk-to-Disk-Backup, Online-Archive oder dauerhafte Vorratsdatenspeicherung.

Dank ihrer "Coolspin"-Technik eignet sie sich laut Hersteller ideal für Umgebungen mit 24x7-Betrieb und Workload bis 180 Terabyte pro Jahr. Den MTBF-Wert gibt HGST mit 800.000 Stunden an, weitere Eckdaten sind eine nicht behebbare Bitfehlerrate von 1 zu 10-14 sowie 300.000 Lade-/Entladezyklen. Das Laufwerk wird bereits ausgeliefert und hat eine begrenzte Garantie von drei Jahren.

Für leistungshungrigere Einsatzszenarien hat HGST seine "Ultrastar 7K4000" im Programm. Diese punktet mit 550 TB bewerteter Kapazität, zwei Millionen Stunden MTBF, 10-15 Fehlerrate und 600.000 Lade-/Entladezyklen. Ihre begrenzte Garantiezeit beträgt fünf Jahre, überdies ist sie neben SATA auch mit SAS-Anschluss erhältlich. Die Megascale-DC-HDD braucht im Betrieb allerdings bis zu 45 Prozent weniger Strom und im Ruhezustand immer noch 29 Prozent weniger.