Prozessorientierte SAP-Einführung

Neue Aris-Lizenz für die Bundeswehr

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Im Rahmen einer SAP-Implementierung haben die Streitkräfte eine neue Generallizenz der Software von IDS Scheer erworben.
Die Streitkräfte mobilisieren ihre IT.
Die Streitkräfte mobilisieren ihre IT.

Die Bundeswehr ist derzeit beschäftigt, ihre Organisation und Informationstechnik zu modernisieren. Dazu zählt nicht nur das Mammutvorhaben Herkules, sondern auch das Projekt SASPF, in dessen Rahmen eine ganze Reihe von Fachinformationssystemen - beispielsweise für Logistik, Personal- und Rechungswesen sowie Controlling - erneuert werden. Hier wollen die Streitkräfte eine branchenspezifische Ausprägung der Standardsoftware von SAP implementieren.

Abläufe abbilden und verbessern

Um die Anwendungen prozessorientiert einführen zu können, wird die Bundeswehr in den kommenden Jahren schrittweise die neuen Java-basierenden Komponenten der "Aris-Platform" von IDS Scheer einsetzen. Mit Hilfe der Software will sie ihre internen Abläufe abbilden und verbessern, bevor sie sie implementiert. Wie der in Saarbrücken ansässige Aris-Anbieter mitteilt, hat die Bundeswehr bereits eine neue Generallizenz für Aris erworben.

Diese Lizenz sieht eine unbegrenzte Nutzung der Software vor, was, so IDS Scheer, eine einheitliche Verwendung der Werkzeuge und eine daraus resultierende Weiter- und Wiederverwendbarkeit der Projektergebnisse ermögliche. Eigenen Angaben zufolge unterstützen die Saarbrücker die Streitkräfte auch in anderen Projekten. Dazu zähle eine Itil-Implementierung für das Betriebszentrum des IT-Systems.