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NESSI: Neue Software- und Serviceinitiative soll Europa stärken

06.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - NESSI ist heute mal nicht ein schottisches Seemonster, sondern die Networked European Software and Services Initiative. Sie wird am morgigen Mittwoch mit einer Rede der für IT zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding offiziell angekündigt und wurde von Atos Origin, BT Group, Engineering Engegneria Informatica, HP, IBM, Nokia, SAP, Siemens, Software AG, Telecom Italia, Telefonica sowie Thales als Nachfolger des älteren Konsortiums S3/Seaside aus der Taufe gehoben.

NESSI will sich an europäischen Forschungsinitiativen beteiligen, um neue Service-Architekturen und Software-Infrastrukturen auf Basis offener Standards zu entwickeln. Damit möchte die Initiative Europa dabei helfen, sich gemäß der Lissaboner Strategie der EU zu einer "wissensbasierenden Ökonomie" zu entwickeln. Ein Schwerpunkt der Entwicklung soll dabei auf E-Government-Lösungen liegen. Eine wichtige Grundlage dafür soll Open-Source-Software bilden.

NESSI wurde von der Europäischen Kommission als "Technologie-Plattform" anerkannt. Die Brüsseler Exekutive fördert solche Plattformen im Rahmen ihres IT-Förderplans "i2010". Konsortien mit Plattformstatus können sich gemeinsam um Fördergelder für EU-finanzierte Projekte bewerben. (tc)