Plattform von T-Systems

Nach Pannen - Projekt erst im Pilotstatus

Johannes Klostermeier
Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public ICT, Telekommunikation und Social Media.
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Auch nach Pilotstart und erfolgreicher Vorführung steht noch immer kein Termin fest, zu dem das neue System zur Studienplatzvergabe in den Regelbetrieb geht.
Hier können sich die Bewerber für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge registrieren.
Hier können sich die Bewerber für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge registrieren.

Da immer wieder begehrte Studienplätze freibleiben, da Universitäten sie ohne Rückkoppelung mit anderen Hochschulen vergeben, Bewerber kurzfristig oder gar nicht absagen und das Nachrücken zu lange dauert, soll eine zentrale, Internet-basierte Plattform die Vergabe erleichtern.

Doch die Anbindung des „Dialogorientierten Serviceverfahrens" an die Hochschulen war bisher das Problem. Insbesondere die ausgerechnet von der Bund-Länder-GmbH HIS in Hannover ausgestatteten Hochschulen konnten keine Verbindung zur T-Systems-Plattform aufbauen.

Fürs Wintersemester erstmals Vergabe mit neuem System

So soll es laufen: Die Ergebnisse der Auswahlverfahren für örtlich zulassungsbeschränkte Studiengänge werden von den Hochschulen auf die Plattform hochgeladen. Die Bewerber können in dem Portal hochschulstart.de den Status ihrer Bewerbungen abrufen, Zulassungsangebote einsehen und eines der Angebote annehmen. Sobald dies passiert ist, nehmen die weiteren Bewerbungen nicht mehr am Verfahren teil. Ergebnis: So stehen die Studienplätze rechtzeitig für alle anderen zur Verfügung.

Zum Wintersemester 2012/13 wurden nun erstmals für einen kleinen Kreis von Hochschulen Studienplätze für örtlich zulassungsbeschränkte Fächer im „Dialogorientierten Serviceverfahren" der Stiftung für Hochschulzulassung (Nachfolger der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze, ZVS) vergeben.