Mobilfunk-Anbieter gründen gemeinsame Linux-Plattform

15.06.2006
Führende Hersteller von Mobiltelefonen haben sich zur Open Mobile Linux Platform zusammengeschlossen. Diese soll eine Linux-basierte Softwareplattform entwickeln und eine Test-Suite zum Qualitätsmanagment. Besonderen Focus hat man auf das schnelle und reibungslose Zusammenspiel zwischen Hard- und Software gelegt.

Seit Jahren bemühen sich Mobilfunk-Hersteller, Chip-Produzenten, Softwareentwickler und Netzbetreiber um einheitliche Standards für Mobilfunk-Applikationen. Alle sehen in Linux die größten Potenziale und bilden Gemeinschaften, die das offene Betriebssystem auch auf dem Handy lauffähig machen sollen. Und obwohl sie bislang wenig verbreitet sind, gibt es marktfähige Lösungen.

Diese wollen jetzt auch die großen Mobilfunk-Hersteller unterstützen. Deshalb haben sich Motorola, NEC, Panasonic und Samsung sowie die Netzbetreiber Vodafone und NTT DoCoMo zur Open Mobile Linux Platform zusammengeschlossen. Die Allianz plant eine Stiftung ins Leben rufen, die das Ziel verfolgt, eine Linux-basierte Softwareplattform zu entwickeln, auf deren Grundlage die Hersteller und Softwarelieferanten ihre Angebote differenzieren und den Kundenwünschen anpassen können. Besonders im Fokus wird das gute und schnelle Zusammenspiel zwischen Hard- und Software stehen, aus diesem Grund planen die Mitglieder den Bau einer Test-Suite, um die Übereinstimmung der Produkte mit den Plattform-Spezifikationen demonstrieren und beurteilen zu können.

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