Virtualisierungs-Tool in Windows 8 integriert

Mit Hyper-V in die Private Cloud

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Beitrag in Zusammenarbeit mit Microsoft
Werner Kurzlechner
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
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Mehr als zwei oder drei Tools braucht es nicht, um mit Hilfe von Microsoft-Technologie in die Private Cloud zu starten. Die Virtualisierungs-Lösung Hyper-V ist mittlerweile sogar schon ins Betriebssystem integriert.

Windows 8 ist in aller Munde. Im Reigen der neuen Funktionalitäten wird zumeist übersehen, dass im neuen Betriebssystem von Microsoft ein zentraler Baustein zum Aufbau von Private Clouds bereits enthalten ist: das Virtualisierungs-Tool Hyper-V. Die bislang nur als Teil von Windows Server 2012 erhältliche Technologie wird damit auch Teil des Client-Betriebssystems.

„Das wird Anwendern helfen, andere Betriebssysteme inklusive älterer Windows-Versionen in virtuellen Maschinen auf dem PC laufen zu lassen – ein Segen für Unternehmen, die weiterhin auf Legacy-Anwendungen angewiesen sind“, urteilt unsere Schwesterpublikation CIO.de. Hyper-V ist bereits in der Version Windows 8 Pro enthalten, was Administratoren, Entwicklern und Technikern neue Möglichkeiten etwa beim Austesten von Konfigurationen verschafft. Hyper-V ist aber auch eines von wenigen Elementen, die zum Aufbau einer Private Cloud-Plattform mit Hilfe von Microsoft-Technologie benötigt werden.

Während der Software-Gigant aus Redmond für die Public Cloud Services wie Windows Azure oder Office 365 bereitstellt, liefert Microsoft auch den Werkzeugkasten zum Aufbau von Private Clouds. Hyper-V bildet dabei die Basis für die Virtualisierung der physikalischen Infrastruktur. sorgt für die Konsolidierung der Serversysteme und teilt einen physikalischen Server in mehrere virtuelle Maschinen auf. Neben Windows unterstützt Hyper-V Linux und weitere 64-Bit-Betriebssysteme.

Microsoft empfiehlt für den Betrieb einer Private Cloud als zentrale Technologie einerseits Hyper-V als Virtualisierungs-Tool, andererseits Microsoft System Center als Integrationsplattform zum Aufbau und zur zentralen Verwaltung der Private Clouds. „Mit der neuen Version System Center 2012 lässt sich die Private Cloud schneller und einfacher einrichten, skalieren und verwalten“, fasste Michael Korp, Infrastruktur Architekt bei Microsoft, dvor einigen Monaten im Interview mit CIO.de zusammen. Neu sei ebenfalls die Zusammenfassung der bisher sechs Einzelmodule in eine integrierte Gesamtlösung. System Center 2012 stelle Automatismen und Assistenten für Private Clouds bereit - vom Deployment bis zum Backup. „Beispielsweise können die IT-Administratoren den Fachbereichen Self-Service-Portale zur Verfügung stellen, mit denen Anwender IT-Kapazitäten beziehen und zurückgeben können“, so Korp.