Mit Windows 8

Microsofts EULAs werden menschenlesbar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Zum Start von Windows 8 hat Microsoft seine Endnutzerlizenzen (EULAs) so umgeschrieben, das normale Menschen sie verstehen können.

Das berichtet Ed Bott bei "ZDNet", der drei unterschiedliche EULAs (End User License Agreements) von verschiedenen Windows-8-Varianten - Retail Upgrade, OEM, Personal Use License for System Builder - bereits in Augenschein nehmen konnte.

Das Windows-8-EULA besteht demnach nicht mehr aus seitenlangem, unverständlichen Juristenjargon, sondern gut lesbaren und verständlichen Klartext. Es ist jeweils in zwei Teile gegliedert. Der erste ist im Q&A-Stil gehalten und versucht gleich alle wichtigen Fragen zu beantworten; der zweite geht anschließend mehr ins Detail.

Mit der neuen Personal Use License for System Builder räumt Microsoft übrigens dem Nutzer erstmals ausdrücklich das Recht ein, das in Lizenz genommene System auf einem neuen, selbst gebauten PC, in einer virtuellen Maschine oder einer separaten Partition zu installieren. Was die Personal Use License genau kosten wird, hat Microsoft noch nicht verraten (beim Upgrade ist der Preis von knapp 40 Dollar für die Download-Variante bereits bekannt); Bott tippt auf "deutlich unter 100 Dollar", was dann deutlich günstiger wäre als bei Windows 7 und früheren Versionen des Microsoft-Betriebssystems.