Jetzt offiziell

Microsoft Office 2016 für Windows kommt am 22. September

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Microsoft Office startet am 22. September für Privatanwender und kleine Unternehmen. Am 1. Oktober folgen dann die Volumenlizenzen.

Der offizielle Starttermin für Office 2016 für Windows ist der 22. September 2015. Das gab Microsoft heute bekannt. Unternehmenskunden mit Volumenlizenzen können das neue Office ab dem 1. Oktober 2015 installieren.

Mit dem neuen Office kommen auch neue Upgrade- und Installationsprozesse: Kunden mit Office 365 ProPlus-Lizenzen erhalten Office 2016 für Windows mit den monatlichen Funktions- und Sicherheits-Updates (Current Branch) am 22. September.

Neu: Current Branch for Business

Neu ist laut Microsoft die Upgrade-Option Current Branch for Business (CBB), die Unternehmenskunden mehr Flexibilität für das Ausrollen von Updates geben soll: Die Unternehmen können neue Funktionen vor dem Ausrollen zunächst auf ihre Unternehmensanforderungen testen und entscheiden, wann sie die neuen Funktionen unternehmensweit zur Verfügung stellen.

Das Upgrade-Modell Current Branch for Business liefert dreimal im Jahr kumulative Funktions-Updates aus. Der monatliche Zyklus für Sicherheits-Updates bleibt davon unberührt.

Die erste Current Branch for Business wird Microsoft im Februar 2016 ausliefern. Sie entspricht funktional dem Stand von September 2015, enthält zusätzlich aber alle bis dahin verfügbaren Sicherheits-Updates. Die bestehende Current Branch Option mit monatlichen Updates für neue Funktionen inklusive Sicherheitsupdates bleibt zusätzlich bestehen. Weitere Informationen zu den neuen Upgrade-Angeboten finden Sie im TechNet von Microsoft.

Neue Verwaltungsfunktionen

Nach der Verfügbarkeit von Office 2016 IT Pro and Developer Preview im März hat Microsoft das Feedback von Entwicklern und Administratoren zu den neuen Funktionen eingeholt. Vieles davon sei in die finale Version von Office 365 ProPlus eingeflossen. Darunter Optionen für die Kontrolle der Netzauslastung, neue Möglichkeiten für die zentrale Verwaltung von Office 365 ProPlus Aktivierungen und Unterstützung von Background Intelligent Transfer Service (BITS). BITS erlaubt das Ausrollen von Anwendungen und Upgrades im Hintergrund bei laufendem Betrieb.

Für den Schutz wichtiger Firmendaten auf allen Geräten hat Microsoft in Office 2016 die Funktionen für Data Loss Prevention (DLP) ausgebaut und ermöglicht dies nun auch neben Outlook in Excel, Word und PowerPoint. DLP soll Anwender vor der unerlaubten oder unbeabsichtigten Weitergabe sensibler Firmendaten bewahren. Zudem nutzt Office 2016 Multi-Faktor-Authentifizierung und bietet ein in Office 365 integriertes Mobile Device Management (MDM), das Firmendaten auf mobilen Geräten vor Verlust und Diebstahl schützen soll.

Wesentliche Änderungen an Makros oder Add-ins will Microsoft in Office 2016 nicht vorgenommen haben. Damit sei für kundenindividuelle Erweiterungen die Kompatibilität mit Office 2016 sichergestellt. Zudem verspricht Microsoft maximale Kompatibilität zwischen Office 2016 und Office 365 ProPlus. Seit August gibt es eine Anleitung für das Update von Office 365 ProPlus auf Office 2016. (PC Welt/mje)