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Microsoft macht MOM fit für Windows Server 2003

14.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit einem Service Pack, neuen Management Packs, einem neuen Software Development Kit und einem neuen Resource Kit hat Microsoft sein Systems-Management-Tool "Microsoft Operations Manager" oder kurz MOM fit gemacht für Windows Server 2003, das der Hersteller am 24. April (zusammen mit Visual Studio .Net 2003) in San Francisco offiziell ankündigt.

Zusätze zu den Management Packs ermöglichen unter anderem das Monitoring von Anwendungen, die das .Net Framework, Load Balancing oder die Cluster Services von Windows Server nutzen. Service Pack 1 bringt unter anderem Support für nicht-englischsprachige Server und Anwendungen; ferner lässt sich die MOM-Datenbank nun clustern und soll schneller und skalierbarer arbeiten. Das Resource Kit umfasst Tools zur Effizienzsteigerung wie einen Server Status Monitor oder Tools zum Testen und Debuggen von Skripts.

Das SDK 2 schließlich enthält laut "Computerwire" neue Tools und Komponenten - unter anderem exemplarische Zwei-Wege-Konnektoren, Integration von Ansichten der Benutzerschnittstellen und angepasste Reporting-Werkzeuge - zur Integration von MOM-Daten in Management-, Reporting- und Helpdesk-Tools von Drittanbietern. Microsoft beschränkt sich mit MOM vornehmlich auf die hauseigene Systemwelt und ist darum für heterogene Umgebungen auf die Integration mit Produkten größerer Systems-Management-Anbieter angewiesen. (tc)