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Microsoft eröffnet Antimalware-Labor in Deutschland

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Microsoft eröffnet heute ein neues Antimalware-Forschungslabor am deutschen Hauptsitz in Unterschleißheim bei München.
Bei Microsoft in Unterschleißheim bei München forschen ab sofort auch Antimalware-Spezialisten.
Bei Microsoft in Unterschleißheim bei München forschen ab sofort auch Antimalware-Spezialisten.
Foto: Thomas Cloer

Zuvor gab es bereits vergleichbare Standorte in der Konzernzentrale in Redmond, in Melbourne sowie in Dublin. Weitere Sicherheitsexperten beschäftigt Microsoft außerdem in Vancouver, New York, Los Angeles und Peking.

Die Leitung des neuen Antimalware-Forschungslabors in Unterschleißheim übernimmt Katrin Totcheva, ihres Zeichens Princiopal Antimalware Research Manager im Malware Protection Center von Microsoft. Die Managerin kann auf mehr als 20 Jahre Branchenerfahrung zurückblicken, davon die letzten fünf bei Microsoft.

"Wir investieren weiter in unserer Forschungs- und Response-Kapazitäten, weil das ein wichtiger Aspekt beim Schutz unserer Kunden ist", kommentiert Vinny Gullotto, General Manager des Microsoft Malware Protection Center (MMPC). "Da Produkte und Services wie Office 365 und Microsoft Security Essentials auch international mehr Verbreitung finden, können wir mit diesem neuen Lab beweglicher agieren."

Microsofts hauseigene Antimalware-Engine kommt inzwischen in zahlreichen Produkten und Dienstleistungen für sowohl Privatkunden als auch Unternehmen zum Einsatz, etwa in Microsoft Security Essentials, Microsoft Forefront Endpoint Protection, Windows Live, Internet Explorer, Bing, Sharepoint, dem Malicious Software Removal Tool (MSRT, kommt jeden Monat mit den Security Bulletins), Windows Defender sowie Windows Intune.