Optionales Update

Microsoft behebt Einfrieren von Windows-Vorabversionen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Microsoft hat einen Patch für Rechner mit Windows 8 Release Preview oder Windows Server 2012 Release Candidate veröffentlicht.

Auf Rechnern mit diesen Vorabversionen von Windows kann es zum Einfrieren des Systems kommen, wenn sie mit neueren Intel-Prozessoren ("SandyBridge" oder "Ivy Bridge") bestückt sind und der Nutzer Multimedia- oder Kommunikations-Anwendungen ausführt. Die Übersetzung der technischen Ursache des Problems ersparen wir Ihnen und uns an dieser Stelle - es geht um die "interaction between the state-machine driving dynamic tick transitions and the state-machine-driving clock rate changes".

Jedenfalls gibt es jetzt von Microsoft ein Update, das dieses Problem behebt. Es lässt sich via Windows Update als "Optionales Update" einspielen, wird also nicht automatisch installiert, und erfordert einen Neustart des Systems.

Wichtig: Wer zuvor Dynamic Tick als Workaround deaktiviert hatte, sollte es nach Installation des Updates wieder einschalten, weil der Rechner sonst unnötig viel Strom verbraucht. Dazu muss man an der Eingabeaufforderung "bcdedit /set disabledynamictick no" eingeben.