Technologie der Zukunft

Metro Ethernet - Die neue alte Wunderwaffe

21.08.2008
Von Alexander Galdy
Der Umstieg auf Metro Ethernet ist in vollem Gange. In den kommenden Jahren wird die Technologie zunehmend herkömmliche Netzwerkinfrastrukturen ablösen. Immer mehr Carrier und Provider steigen um. Mit der Ethernet-Technik wollen sie die Lücke zwischen LAN und WAN schließen. Vorteil für Firmenkunden: Sie erhalten besseren Service für weniger Geld.
Basierend auf Glasfaser bietet Metro Ethernet mittlerweile nicht nur im städtischen Bereich einen Netzwerk-Service, der breitbandintensive Anwendungen erlaubt.
Basierend auf Glasfaser bietet Metro Ethernet mittlerweile nicht nur im städtischen Bereich einen Netzwerk-Service, der breitbandintensive Anwendungen erlaubt.

Bei Metro Ethernet handelt es sich um einen Netzwerk-Service nicht mehr nur im städtischen Bereich, der auf Carrier-Ethernet basiert. Die Technologie wird hauptsächlich für zwei Zwecke eingesetzt: Zum einen für Verbindungen zum öffentlichen Internet und zum anderen für die Vernetzung von mehreren Standorten eines Unternehmens.

Ethernet-Netze werden mittlerweile immer häufiger in Stadt- und Weitverkehrsnetzen als Alternative zu den klassischen WAN-Technologien eingesetzt, um mehrere LANs zu verbinden. Dazu beigetragen haben Kosteneffizienz, höhere Kapazität, einfache Benutzung und Skalierbarkeit vieler Dienste.

Mit Ethernet-Diensten können Carrier Provider und Service Provider Firmen spezielle Breitbanddienste anbieten. Die Technologie erlaubt es Unternehmen, die mehrere Büros oder Standorte miteinander vernetzen wollen, Anwendungen in Echtzeit gemeinsam zu nutzen oder Daten schneller zu übertragen.

Metro Ethernet-Netze bieten laut EU-Networks, einem Betreiber von Glasfasernetzen in Europa, Firmen eine Plattform, um breitbandintensive Anwendungen wie Videokonferenz oder die gemeinsame Speicherung von Daten zu nutzen. Unternehmen können ihr LAN im Metro-Bereich ausbauen, ohne dabei hohe Kosten und Komplexität zu verursachen.