Die besten Systemhäuser 2012

Managed Security Services sind gefragt

Joachim Hackmann
Als Chefreporter Online spürt Joachim Hackmann aktuelle Themen aus allen Segmenten der IT-Branche auf. Seine thematische Vorliebe gilt der IT-Servicebranche. Dazu zählen etwa Trends, Neuerungen, Produkte und Unternehmen aus den Bereichen Cloud Computing, XaaS, Offshoring und Outsourcing sowie System-Integration und Consulting. Zudem betreut er die Online-Rubrik "Mittelstand" und hält den Kontakt zur Xing-Lesergruppe.
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Im Security-Bereich ist auch die externe Administration im Rahmen eines Managed-Services-Vertrags eine oft nachgefragte Dienstleistung. Das ergab die Umfrage der Computerwoche unter insgesamt 1.700 Anwenderunternehmen. Sie bewerteten dabei auch die Leistungen ihrer Dienstleister und Systemhauspartner.
Foto: Jazz Paint, Fotolia.de

Ganz offensichtlich ist die Sicherheit der IT-Systeme den Anwendern ein ernsthaftes Anliegen, denn die Unternehmen haben vielfältige Projekte gestartet. Über 700 Vorhaben wurden im Rahmen der Erhebung bewertet, herausgekommen ist die Gesamtnote 1,84. Das ist bemerkenswert, weil Security-Projekte in der Regel dem Kerngeschäft keinen Mehrwert stiften, sondern Schaden verhindern und Gefahren abwehren. Die Risiken in einer durchweg vernetzten Welt sind allerdings heute derart enorm, dass sich kein Unternehmen diesbezüglich Sorglosigkeit leisten kann.

Das gilt im besonderen Maße, seit die mobilen Endgeräte in die Firmennetze vordringen. Der Zugang zu beruflichen Applikationen und Daten mit privaten Devices ist jedem IT-Leiter ein Greuel, abzuwenden ist dieser Trend aber nur schwer. Um den mobilen Zugriff auf die interne IT möglichst sicher zu gestalten, gehen Unternehmen vermehrt dazu über, ihren Mitarbeitern Smartphones und Tablets zur Verfügung zu stellen. Diese mobilen Geräte werden dann in ein Mobile-Device-Management (MDM) eingebunden und mit Schutzmechanismen ausgestattet. Schlagwörter wie Verschlüsselung, Zugriffskontrolle, Autorisierung und Authentifizierung, DMZ (Demilitarized Zone) und Perimeternetz dominieren daher viele Vorhaben zur IT-Security.

Nach wie vor kämpfen die Anwender gegen den Befall ihrer Anlagen durch Viren, Würmer und Trojaner. Viele Firmen sind dankbare Abnehmer von Paketen zur Endpoint-Security, zudem erneuern, installieren und erweitern sie ihre Firewalls. Nicht überall gab es offenbar einen funktionierenden Schutz vor ungebetenen Gästen. Eine Reihe von Unternehmen haben Security-Projekte betrieben, um Schäden durch einen Virenbefall zu beseitigen.

In Fragen der IT-Sicherheit besteht zudem besonderer Bedarf an Beratungs- und Serviceleistungen wie etwa Penetrationstests und Security-Design. Die bewerteten Projekte gingen auch nicht immer mit der Installation von Software und Hardware einher, oft bestand der Auftrag darin, die Mitarbeiter zu sensibilisieren sowie Sicherheitskonzept und -abläufe einzuführen. Für solche Aufgaben haben sich die Anwender Experten geholt, die erprobte Verfahren den Bedürfnissen des eigenen Unternehmens anpassen.

Das in diesem Segment erstplatzierte Systemhaus Profi Engineering Systems hat sich in dieser Hinsicht mit einem durchgängigen Portfolio empfohlen, die Kunden loben die Ergebnisse von Beratung, Konzeption und Installation bis hin zum Betrieb.

Auch die Anbieter auf den folgenden Rängen können zumeist auf durchgängige End-to-End-Projekte verweisen. Insbesondere im Security-Bereich ist auch die externe Administration im Rahmen eines Managed-Services-Vertrags eine oft nachgefragte Dienstleistung. Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation ChannelPartner. (mhr)