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14. bis 24. April

Lotus JamCamp zur Zukunft der Arbeit

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mit einem "JamCamp" bei IBM in Ehningen bei Stuttgart will Lotus der Frage nachgehen, wie Digital Natives die Arbeitswelt der Zukunft verändern werden - und ganz nebenbei natürlich auch die eigene Kompetenz in Sachen Social Software aufzeigen.
Lotus sucht noch Teilnehmer für das LJC 2010 - die Anmeldung ist kostenlos.
Lotus sucht noch Teilnehmer für das LJC 2010 - die Anmeldung ist kostenlos.

Die heutige junge Generation ist mit dem Internet aufgewachsen und nutzt Facebook, Twitter und Blogs oder auch Instant Messaging als einen selbstverständlichen Teil der Kommunikation. Dieses zunächst private Phänomen wird für Unternehmen relevant, wenn diese "Digital Natives" ins Arbeitsleben einsteigen und dann erwarten, beruflich die gleichen Kommunikationstools nutzen zu können.

Firmen sehen sich laut IBM Lotus daher verstärkt mit den Fragen konfrontiert, wie wohl der Arbeitsplatz der Zukunft aussieht, was Digital-Natives beim Einstieg in die Berufswelt erwarten - und umgekehrt natürlich Unternehmen von neuen Mitarbeitern - oder welchen Nutzen Social Media-Aktivitäten für Unternehmen überhaupt (intern wie extern) haben.

Diese und andere Fragen und aktuelle Themen rund um die Arbeitswelt der Zukunft sollen Fachexperten, Unternehmens- und Behördenvertreter und eben auch die Digital Natives vom 14. bis 24. April diskutieren.

Das Lotus JamCamp auf dem IBM-Campus in Ehningen bietet dazu unter anderem Keynotes von Professor Peter Kruse ("Strategie am Limit: Studienergebnisse zum Kulturraum Internet") und Nicole Simon ("Unternehmen ticken anders oder warum 'so wie im Netz' nicht funktioniert"), "Impulsvorträge" von Anwalt Carsten Ulbricht (Enterprise 2.0 & Recht), Jörg Kantel (Open Source) sowie Harald Kiehle ("Smarter Work - den Arbeitsplatz der Zukunft heute realisieren"). Jeder Teilnehmer hat aber auch die Chance, sein eigenes Thema aufs Tapet zu bringen.

Eingeläutet wird das Ganze bereits am 14. April am Eröffnungstag der re:publica in Berlin mit dem Startschuss zum "Online Jam" - das soll eine "offene und transparente Online-Diskussion" werden, in der die Teilnehmer Ideen zu verschiedenen Themensträngen sammeln und diskutieren. Der Online Jam läuft bis zum 24. April.

Das eigentliche JamCamp findet dann am 23. und 24. April bei IBM in Ehningen statt. Dort sollen die Diskussionen aus dem Online Jam aufgegriffen und ganz barcampmäßig in großer Runde weitergesponnen werden. Und zwischen re:publica und JamCamp tourt noch ein Bus mit ausgewählten Bloggern und IBM-Mitarbeitern quer durch Deutschland.

Die Teilnahme am JamCamp (ich bin auch dabei, Anm. d. Red.) ist kostenlos, hier finden Sie die Anmeldung zum JamCamp.