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Lotus-Chef Zollar rechnet mit Entlassungen

11.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBMs Softwaretochter Lotus Development will in der kommenden Woche Details einer Restrukturierung ankündigen. Viele Beobachter erwarten, dass eine engere Verzahnung des Unternehmens mit dem Mutterkonzern ansteht (Computerwoche online berichtete). Lotus-Chef Al Zollar hat unterdessen gegenüber dem "Boston Globe" schon ein wenig geplaudert. Entlassungen könne er "nicht ausschließen", erklärte der Papows-Nachfolger. "Wir sind darauf vorbereitet, die nötigen Schritte einzuleiten, um unsere Organisation in den Griff zu kriegen." Der Merger mit IBM sei immer noch nicht vollständig abgeschlossen, so Zollar weiter. Beispielsweise gebe es immer noch in beiden Unternehmen je eine Abteilung für die Abrechnungen der Außendienstler. Beim nun anstehenden Umbau müsse man sicher

stellen, dass "die IBM-Aktionäre nicht zweimal für ein und dieselbe Sache zahlen."